Für natürliche mineralische Fassaden.

Das Bindemittel von Silikatfarben ist Kaliwasserglas.
Es wird aus Quarzsand und Pottasche hergestellt und erzeugt eine äußerst kompakte aber dennoch hoch diffusionsoffene Oberfläche.

Durch die Verkieselung, also der Erhärtung der Silikatfarben geht die Farbe eine dauerhafte Bindung mit dem Untergrund ein.


Silikat-Fassadenfarben:

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Auch in 1.041 Farbtönen.

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Auch in 454 Farbtönen.

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Grundierung für alle Fälle


Werkzeuge:


Roller für Fassadenfarben

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Fassadenpinsel der Blaue.

Der Pinsel für die Fassade, verfügt über eine besonders formstabile Kunstoffborstenmischung.

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Für die Grundierung:
Flächenstreicher Holzkörper

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Verarbeitung von Silikatfassadenfarben.

Silitol Silikatfarben eignen sich für die Renovierung alter Mineral- und Silikatfarbenanstriche, insbesonders bei denkmalgeschützten Objekten.
Mit Silitol Fassadenfarben können Kalk-, Kalkzement- und Zementputze sowie Natursteine gestrichen werden.
Silitol Silikatfarben eignen sich weiters als Anstrich auf Sanierputzsystemen.

Eigenschaften:
– Wasserverdünnbar, umweltfreundlich.
– sehr hoher Regenschutz, entspricht der Klasse 3 „niedrige Wasserdurchlässigkeit” nach DIN EN 1062-3, mit einem w-Wert < 0,1 kg/(m2 x h0,5).
– sehr gut diffusionsfähig, entspricht der Klasse 1 „hohe Wasserdampfdiffusion” nach EN ISO 7783-2 mit einem sd-Wert H2O < 0,14 m.

Bindemittelbasis: Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren.

Lagerung: Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Verwendungszweck: Wetterbeständige mineralische Fassadenfarbe.

Anstrichaufbau:

Grundanstrich: Silitol Konzentrat 1:1 mit Wasser vermischt.
Zwischen- und Schlussanstrich: Silitol Fassadenfarbe mit max. 10% Wasser verdünnt.

Auftragsverfahren:Streichen, rollen oder spritzen.

Abtönung:Mit Histolith Volltonfarben. Dunkle Töne können wir Ihnen auf Anfrage ausmischen lassen.

Verdünnung: Mit reinem Wasser (max. 10%).

Verbrauch: Ca. 400 – 700 g/m2 für Zwischen- und Schlussanstrich (Richtwert ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln.

Farbton: Weiß, als Lagerware.

Verarbeitung

Mindestverarbeitungstemperatur: (Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund): Nicht unter + 7° C, direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost.

Trockenzeit:
Bei + 20 °C und 65% relativer Luftfeuchtigkeit zwischen den einzelnen Anstrichen eine Trockenzeit von mindestens 12 Stunden einhalten. Bei niedriger Temperatur und höherer Luftfeuchtigkeit verlängert sich die Trockenzeit.

Reinigen der Arbeitsgeräte: Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Bitte beachten: Die Umgebung der Anstrichflächen, insbesondere Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall sorgfältig abdecken. Farbspritzer sofort mit viel Wasser abwaschen. Um die spez. Eigenschaft dieses Produktes zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden.
Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Für Anstriche auf Lack- und Dispersionsfarben, PVC, reinen Gipsputzen und Holz nicht geeignet.

Hinweise zum sicheren Umgang: Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. - Nur im Originalbehälter an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. - Freisetzung in die Umwelt vermeiden. - Besondere Anweisungen einholen / Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

Entsorgung:
Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen, sondern bei Problemstoffsammelstellen abgeben. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Gebinde nur restentleert zum Recycling geben.
Abfallschlüsselnummer: 57303 (gemäß ÖNORM S 2100). EWC/EAK: 08 01 11
Wassergefährdungsklasse: WGK 2, wassergefährdend (Jedoch nicht Silitol Konzentrat)

Deklaration der Inhaltsstoffe: Kaliwasserglas, Acrylharzdispersion, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Additive, Wasser.
Das Sicherheitsdatenblatt kann im Internet unter www.synthesa.at abgerufen werden.

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230, Teil 2, beachten.

Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III:
Neuputze sollen je nach Witterung 2bis 4 Wochen zwecks Abbindung ungestrichen stehen bleiben. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen.

Alte feste Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III:

Stark verschmutzte oder veralgte Untergründe durch kräftiges Abbürsten oder Heißdampfstrahlen gründlich reinigen. Moos- und Algenbefall mechanisch entfernen, befallene Flächen mit Capatox unverdünnt satt einlassen. Gründlich austrocknen lassen.

An der Oberfläche sandende Putze:
Trocken abbürsten und die gesamte Fläche mit Silitol Konzentrat 1 : 1 mit Wasser vermischt grundieren.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende, nicht verwitterte Altanstriche trocken oder nass reinigen.
Nicht mehr festhaftende, verwitterte mineralische Anstriche entfernen, grundieren mit Silitol Konzentrat, 1 : 1 mit Wasser vermischt.

Alte Dispersionsfarben und -putze:
Auf solchen Untergründen können Silikatfarben nicht verkieseln. Alte Dispersionsbeschichtungen sind deshalb durch Abbeizen und Heißdampfstrahlen zu entfernen.

Natursteinbehandlung: Die Steine müssen immer fest, sauber, trocken und frei von Ausblühungen sein.
Putzausbesserungen: Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, daß der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich weitgehendst abgebunden und ausgetrocknet sein. Kleinere Fehlstellen können mit Silitol Fassadenspachtel ausgeglichen werden.