Hochwertig, natürlich, sauber!

Angenehme Atmosphäre

„Mineralfarben" sind Produkte, die mineralische Bindemittel enthalten. Sie zeichnen sich gegenüber anderen Beschichtungen durch ihre hohe Diffusionsoffenheit aus. Ihr *Sd-Wert liegt bei < 0,01 m. (Zum Vergleich: Die niedrigsten Werte bei dispersionsgebundenen Farben liegen meist über < 0,1 m.) Die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit bewirkt einen optimalen Feuchtigkeitsaustausch. Das Raumklima in mineralisch beschichteten Räumen wird vielfach als angenehm empfunden.



Silitol Innensilikatfarben:


Silitol-LithoSil Silitol-Bio Silitol-Objekt i_button.png zu Silitol Innenfarben

Verarbeitung von Silikat-Wandfarben.

Beschichtungsaufbau:
Zwischenanstrich: Silitol Innenfarbe mit max. 10 % Wasser verdünnt.
Schlussanstrich: Silitol Innenfarbe mit max. 5 % Wasser verdünnt.

Airlessauftrag: Spritzwinkel: 50°; Düse: 0,026“; Druck: 150 bar

Auftragsverfahren: Streichen, spritzen oder rollen.

Mindestverarbeitungstemperatur:
Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund: Nicht unter + 7 °C verarbeiten.

Abtönung: Werkseitig bzw. mit Histolith Volltonfarben SI im Pastellbereich. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verdünnung: Mit reinem Wasser (max. 10%).

Verbrauch: Ca. 150 - 200 g/m² pro Anstrich bei glattem Untergrund, auf rauen Flächen entsprechend mehr (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit: Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken, nach 12 Stunden überstreichbar.  Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung: Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise: Bitte beachten: Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Silitol Innenfarbe nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Nicht auf Lacken, Untergründen mit Salzausblühungen, Kunststoffen und Holz einsetzen.
Bei der Anwendung von PrimalonTiefgrund TB im Innenbereich kann ein typischer Lösemittelgeruch auftreten. Deshalb für gute  Lüftung sorgen. In sensiblen Bereichen Synthesa security Primer verwenden.

Abdeckmaßnahmen: Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Besondere Hinweise         

Farbtonunterschiede: Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung, bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Ausbesserungen: Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Untergrundvorbereitung:
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230 Teil 2 beachten.

Geeignete Untergründe         

Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P Ic, P II u. P III sowie alte Putze der Mörtelgruppe P I:
Neuputze sollen 2 - 4 Wochen zwecks Abbindung ungestrichen stehenbleiben. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuell Sinterhaut sind zu entfernen. Sandende Putze mit Silitol Konzentrat 1 : 1 mit Wasser verdünnt festigen.

Beton:
Innenflächen aus Beton abbürsten und entstauben. Eventuell vorhandene Zementschlämme mechanisch entfernen. Etwaige Verunreinigungen durch Schalöl, Fette und Wachse entfernen. Ausbruch und Fehlstellen mit Zementspachtelmasse ausbessern.

Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe P IV u. P V:
Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen und entstauben.

Lehmputze:
Zu beschichtende Flächen reinigen und mit Silitol Konzentrat 1 : 1 mit Wasser vermischt grundieren. Musterfläche anlegen und auf Braunverfärbungen überprüfen.

Akustikelementdecken und Akustikputze:
Die Sanierung von Akustiksystemen erfordert besondere Vorgehensweise. Bei Bedarf bitte Beratung anfordern.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende Altanstriche trocken oder nass reinigen. Nicht festhaftende mineralische Anstriche durch Abschleifen oder Abschaben entfernen.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Security Primer. Gut trocknen lassen.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbelag entfernen, Flächen mit Capatox unverdünnt vorstreichen und gut austrocknen lassen (Ursachen des Schimmelbefalls ergründen und abstellen).

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Beschichten von Acryl- und anderen Dichtmassen:
Aufgrund der Eigenschaften von Acryl- und anderen Dichtmassen kann es zu Rissbildungen, Verfärbungen, sowie auch Haftungsproblemen der Beschichtung kommen. Wir empfehlen vor Beginn der Beschichtungsarbeiten einen Probeanstrich durchzuführen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden sein.