Disbon 404 Flüssigkunststoff Kieselgrau

ab
€ 17,82 / kg
€ 3,56 / m2

inkl. 20% MWSt.

zuzüglich Versandkosten

Carbonfaserverstärkte einkomponentige Methacrylatbeschichtung für Bodenflächen und Ölauffangwannen. Emissionsminimiert, TÜV-schadstoffgeprüft und -überwacht.

Farbige Versiegelung für normal beanspruchte, zementgebundene Fußbodenflächen,für Innenflächen. Wie zum Beispiel: Keller, Lagerräume, Speicher, Werkstätten, Hobbyräume, Büround Ausstellungsräume. Auch auf Gussasphalt innen einsetzbar. Nicht auf befahrenen und auf Fußbodenflächen mit stehendem Wasser bzw. Dauernassbelastung einsetzen. Amtlich zugelassen zur Beschichtung der Beton-, Putz- und Estrichflächen von Auffangwannen und Auffangräumen für Heizöl EL und Dieselkraftstoff sowie Trafo-Öl Shell Diala D innen. Die Mindestverbrauchsmengen sind einzuhalten. Ölbeständig ab eine Mindestaufbringmenge von 1,25 kg/m².

Eigenschaften:

  •     gut reinigungsfähig
  •     sehr gute Abriebfestigkeit
  •     beständig gegen schwache Säuren und Laugen
  •     elastisch
  •     ölbeständig
  •     umweltschonend, weil wasserverdünnbar

Beschichtungsaufbau
Grundbeschichtung: Mit Disbon 404 Flüssigkunststoff, 30 % wasserverdünnt. Auf Hartasphaltestrichen kann auf eine Grundierung verzichtet werden.
Beschichtung bei rissfreien Untergründen: Zweimal mit Disbon 404 Acryl-BodenSiegel unverdünnt beschichten.
Beschichtung bei gerissenen Untergründe: Einmal beschichten und in den nassen Anstrich Glasgewebestreifen im Rissverlauf einbetten. Anschließend Zwischenanstrich aufbringen. Nach Trocknung des Zwischenanstriches einen Schlussanstrich aufbringen.
Ölwannenbeschichtung:
Bei Einsatz als Ölwannenbeschichtung sind mindestens ein Grundanstrich und zwei unverdünnte Deckanstriche aufzubringen. Mindestverbrauch (1,25 kg/m²) beachten. Aufeinanderfolgende Anstriche können zur Vermeidung von Fehlstellen in unterschiedlichen Farbtönen ausgeführt werden. Hinweis: Für die Beschichtung von Ölauffangwannen dürfen keine ColorExpress-Farbtöne verwendet werden. Amtliche Vorschriften für Ölauffangwannenbeschichtung: Bei der Verarbeitung des Beschichtungsstoffs in Auffangwannen und Auffangräumen sind die Auflagen des allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses zu beachten. Das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis ist beim Hersteller erhältlich.

Auftragsverfahren: Das Material kann gestrichen, gerollt oder gespritzt (Airless-Gerät, ohne Filter, Düsengröße 0,013–0,015 inch) werden.
Verarbeitungsbedingungen:
Bauliche Voraussetzungen: Durch konstruktive Maßnahmen sind Setzungs- und Schwindrisse in den Umfassungswänden und der Sohle der Auffangwanne und Auffangräume zu verhindern (z. B. Verzahnung, Bewehrung, Anker o. ä.). Der Lastfall „Flüssigkeitsdruck“ ist zu berücksichtigen. Bewegungsfugen sind im Bereich der Auffangwannen und Auffangräume unzulässig. Beton-, Putz- und Estrichflächen müssen tragfähig sowie frei von Fehlstellen sein. Innenliegende Kanten sind als Hohlkehlen auszuführen. Putz und Estrich müssen fest auf den tragenden Bauteilen bzw. Umfassungswänden und der Sohle haften. Ihre Oberfläche darf nicht mit der Stahlkelle geglättet, sondern muss mit dem Holzbrett abgerieben sein. Ein Pudern mit Zement ist nicht zulässig. Rohrdurchführungen im Bereich unterhalb des maximal möglichen Flüssigkeitsstandes in Auffangwannen und Auffangräumen sind unzulässig. Mauerwerk sowie Betonflächen, die den obigen Bedingungen nicht entsprechen, sind mit einem festhaftenden Zementputz zu versehen. Beton-, Putz- und Estrichflächen müssen mindestens 28 Tage alt und trocken sein, ehe sie beschichtet werden.
Für die Güte der Untergründe gelten folgende Normen und Richtlinien:
Beton DIN 1045 (Ausgabe Juli 1988).
Putz DIN 18 550 Teil 1, Tabelle 1 – Putzmörtelgruppe PIII (Ausgabe 1985).
Estrich DIN 18 560 Teil 3 Abs. 3.3, Tabelle 1 – Festigkeitsklasse ZE 20 in Verbindung mit Teil 1 Abs. 6.4 (Ausgabe Mai 1992).

Erst wenn die vorgenannten baulichen Voraussetzungen gegeben sind, darf eine Beschichtung mit Disbon 404 Flüssigkunststoff für Böden aufgebracht werden, da sie nur dann ihren Zweck erfüllen kann. Den Prüfbescheid mit den Verarbeitungsrichtlinien und Prüfbestimmungen erhalten Sie auf Anforderung. Der Betriebsleiter einer Lagergarage hat sich zu vergewissern, ob auf Grund landesrechtlicher Regelung, z. B. in den Anlagenverordnungen, VAWS-Prüfungen durch Sachverständige (Inbetriebnahmeprüfung, wiederkehrende Prüfung)erforderlich werden. Inbetriebnahmeprüfungen und wiederkehrende Prüfungen werden im allgemeinen nur für Anlagen gefordert, in denen mehr als 40 m³ wassergefährdende Flüssigkeiten gelagert werden.

Mindestverarbeitungstemperatur:Mind. 5 °C, max. 30 °C. Die relative Luftfeuchte darf 80 % nicht übersteigen. Die Untergrundtemperatur sollte immer mindestens 3 °C über der Taupunkttemperatur liegen.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig. Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
Verdünnung: Mit reinem Wasser.
Verbrauch: Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln!
 
Trocknung / Trockenzeit: Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 5 Stunden begehbar. Nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger.
Werkzeugreinigung: Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Wasser.
Untergrundvorbereitung:Untergrund durch geeignete Maßnahmen so vorbereiten, dass er die aufgeführten Anforderungen erfüllt. Von beschichteten Flächen lose Beschichtungen bzw. nicht festhaftende Farbanstriche entfernen. Festhaftende 1K-Beschichtungen und alte, festhaftende, weichmacherfreie Dispersionsanstriche reinigen. Festhaftende, starre 2K-Beschichtungen reinigen, anschleifen oder mit Disbon 481 EP-Uniprimer grundieren. Ausbruch- und Fehlstellen im Untergrund mit den Disbocret®-PCC-Mörteln oberflächenbündig verfüllen.

Geeignete Untergründe:
Mineralische Untergründe wie Beton, Estrich, Putz, Mauerwerk, Hartasphaltestriche im Innenbereich und Bodenflächen mit festhaftenden, weichmacherfreien Altanstrichen. Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein. Zementöse, kunststoffvergütete Ausgleichsmassen sind auf ihre Beschichtungsfähigkeit hin zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen. Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muss ≥ 1,0 N/mm² betragen. Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben:

Beton und Zementestrich: max. 5 Gew.-%
Anhydritestrich: max. 1 Gew.-%
Magnesitestrich: 2–4 Gew.-%
Steinholzestrich: 4–8 Gew.-%

Hartasphaltestriche dürfen nur im Innenbereich beschichtet werden. Sie müssen mind. der Härteklasse IC 15 entsprechen und dürfen sich unter den gegebenen Temperaturbedingungen und mechanischen Belastungen nicht verformen. Alle Untergründe müssen ausreichendes Gefälle haben, so dass stehendes Wasser ausgeschlossen ist.

Gewählter Farbton:

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Verbrauch:

von ca. 0,2 kg / m2 (bei einem) bis 0,4 kg / m2 (bei zwei) Anstrichen.

Gebindegrößen:
  • 20,0 kg
  • 4,0 kg

Lieferzeit: bis zu 7-10 Tage.